Herzlich willkommen!

Der Freundeskreis wurde am 25.November 2003 gegründet.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Zweck des Vereins ist, durch Geld- und Sachmittel den Heimbewohnern über die medizinische und sonstige Betreuung hinaus den Heimaufenthalt möglichst angenehm zu gestalten. Ebenso soll das Pflegepersonal in jeder Hinsicht unterstützt werden, um auch ihnen die schwere Arbeit zu erleichtern. Die Mittel für diese Aufgaben beschafft sich der Verein aus Mitgliedsbeiträgen und aus Spenden.

Das erste größere Vorhaben des Vereins, zum Urban-Dettmar-Haus einen Pavillon als Wintergarten und Mehrzweckraum zu errichten, wurde mit der Einweihung des Pavillons am 3. Februar 2007 vollendet. Der Vorstand beriet danach über weitere Ziele und Aufgaben, die sich mit der wirtschaftlichen Situation des Urban-Dettmar-Hauses befaßten.

Bis heute ruht der Freundeskreis nicht. Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen nimmt ständig zu. Und daher möchte der Freundeskreis nun eine Wohngruppe für Demenzkranke an das UDH anbauen und das Haus modernisieren. Dem Bauantrag wurde vom Gemeinderat im März 2009 einstimmig zugestimmt. Und dann jagte eine Schwierigkeit die andere: eine Normenkontrollklage mußte abgewartet werden. Die Klage wegen Unwirksamkeit des Bebauungsplans Nr. 42 wurde vom Bayer. VGH abgelehnt und eine Revision nicht zugelassen. Die Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision wurde in letzter Instanz von dem Bundesverwaltungsgericht im November 2010 zurückgewiesen. Das Kreisbauamt beharrte auf strikter Einhaltung des Bebauungsplanes und so durfte der Anbau nun maximal 91qm Grundfläche umfassen. Der sehr eng gefaßte Bebauungsplan hat leider von Anfang an die Erweiterungsmöglichkeit des UDH nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt. Und damit war eine Abteilung für Demenzkranke in der beabsichtigten Form nicht mehr möglich. Der Gemeinderat hat unseren neuen Bauantrag genehmigt, insgesamt nun drei Mal, und er lag seit November 2011 im Kreisbauamt zur Genehmigung. Der Bauantrag wurde Anfang 2013 genehmigt.

Leider wurde dann aber nichts daraus. Der Betreiber des Altenpflegeheimes zog sich zurück, er kündigte den Pachtvertrag und ein neuer Betreiber fand sich nicht. Ein Heim dieser Größe erschien keinem ausreichend profitabel. Die Intensität der Betreuung, die menschliche Nähe des Pflegepersonals, die vielen wegen der Kleinheit nicht automatisierbaren Abläufe kosten viel Geld.

Inzwischen hat sich die Nachbarschaftshilfe Wörthsee (NBH) mit der Gemeinde darauf geeinigt, hier neben anderen Aktivitäten wie eine Spielgruppe für Kleinkinder und einen Kleiderbasar, eine Tagespflege einzurichten. Hier werden ältere Menschen, die zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt werden, tageweise von 9 bis 16 Uhr betreut. Sie werden, falls sie nicht gebracht werden können, abgeholt und zurückgebracht – dazu wurde ein Fahrzeug angeschafft, mit dem auch Rollstuhlfahrer/innen transportiert werden können – gemeinsam wird gekocht und gegessen, es gibt Ruhezonen und den großen Pavillon zum Sitzen, zum sich Unterhalten, zum Spielen.

Nach intensiven Diskussionen hat sich der Freundeskreis entschlossen, hier mit seinem satzungsgemäßen Auftrag „den Gästen im UDH das Leben über die normale Versorgung hinaus angenehmer, schöner und leichter zu machen“ eingebracht.

Im einzelnen unterstützt er die NBH bei Anschaffungen z.B. das Transportfahrzeug, um die Gäste abzuholen und zurückzubringen, Liege/Ruhesessel im Aufenthaltsraum u.ä. und veranstaltet kleine Feste und Singstunden um Abwechslung in das Leben der Gäste zu bringen.